In Immobilien investieren – wie funktionierts ?

Gepostet von am Mrz 7, 2014 in Reich und Berühmt

In Immobilien investieren – wie funktionierts ?

Immobilien waren schon immer eine beliebte Kapitalanlage. Als Sachwerte gelten sie als vergleichsweise krisen- und inflationssicher, zudem sind Kredite derzeit verlockend günstig, seitdem die Europäische Zentralbank November 2013 den Leitzins im Herbst nochmals absenkte. Dennoch gibt es für Einsteiger ins Geschäft mit dem Betongold einiges zu beachten.

Die am weitesten verbreitete Anlageform ist natürlich der direkte Kauf von Wohneigentum oder gewerblichen Räumen zum Zweck der Weitervermietung. Doch sind dabei zu Einen relativ grosse Summen im Spiel, zum anderen ist auch einiges an Fachwissen nötig: Der Zustand des Objektes muss richtig eingeschätzt werden, eventuelle Renovierungskosten, weitere Investitionen zur Wertsteigerung und laufende Kosten zur Unterhaltung müssen im Vorfeld geschätzt und einkalkuliert, langfristige Trends von Miet- und Verkaufpreisen im Auge behalten werden. Und vor allem trägt man bei Eigenprojekten das gesamte unternehmerische Risiko selbst.

Doch der Kauf von Immobilien im Alleingang ist nicht der einzige Weg, um mit Immobilien Geld zu verdienen. Wenn weniger Geld zur Verfügung steht oder die Zeit für die aufwendige Verwaltung und Instandhaltung, eigener Projekte fehlt, kommt eine Investition in Immobilienfonds erwogen werden. Fonds sammeln Kapital bei interessierten Anlegern, investieren in attraktive Immobilienobjekte und schütten anschliessend einen Teil Mieteinnahmen und Verkaufsgewinne anteilig in regelmäßigen Abständen an ihre Investoren aus. Sie erledigen also im Prinzip die gesamte Arbeit. Unterschieden werden muss dabei zwischen sog. offenen und geschlossenen Fonds. Der grösste Pluspunkt bei offenen Fonds für Kleinanleger ist sicherlich die niedrige Einstiegsschwelle: Investitionen sind hier schon ab 50 Euro möglich, zudem kann man seine Anteile in der Regel auch jederzeit wieder verkaufen – allerdings offenbarten auch sie im Verlauf der jüngsten Finanzkrise einige Unsicherheiten.

Bei geschlossenen Fonds wird der Anleger im Prinzip Mitunternehmer – die das investierte Geld liegt also für einen vertraglich festgelegten Zeitraum fest (in der Regel 5 bis 15 Jahre), und ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag ist ohne Verluste nicht möglich. Der Mindesteinsatz liegt durchschnittlich 10.000 Euro zwar deutlich höher als bei offenen Fonds aber immer noch weit unter den für Investitionen in Eigenregie nötigen Summen. Oft spezialisieren sich geschlossene Immobilienfonds auf bestimmte Bereiche, etwa lukrative Objekte aus Konkursmassen, Shopping-Center, usw. und legen ihre Ziele und die angestrebten Gewinne genau fest. Ein weiterer Vorteil geschlossener Fonds ist, das Verluste unter bestimmte Umständen (Erfüllung z.B. der aus steuerlicher Sicht mit Gewinnen aus anderen Einkunftsarten verrechnet werden können.

Neben Fonds sind auch Investionen in Aktien von börsennotierten Immobilienfirmen oder Wohnungsgesellschaften. Investitionen in Aktien sind vergleichsweise kostengünstig, ihr Verkauf ist jederzeit möglich, und das Risiko lässt sich sehr gut streuen. Allerdings sollte man mindestens über grundsätzliche Börsenkenntnisse verfügen, bevor man sich daran wagt. Darüber werde ich in kürze einen separaten Beitrag schreiben.

Mehr zum Thema gibt es hier:
www.test.de/thema/immobilienfonds/
www.fairvesta-vertrieb.de/
www.welt.de/finanzen/immobilien/
www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/